Man war der Natur schon näher.

Gerasina Candinas
Sr. Gerasina Candinas

Können Sie sich an Sagen oder Fabeln erinnern?

In der Val Sumvitg erzählten sie die Sage des „Paul Luziet“. Der lebte da hinten ganz isoliert und spielte manchmal seine Streiche. Uns drohten sie höchstens mit der “Metta da fein”. Das war die Sage der alten Frau mit der Sense, die kam, wenn man durch die Felder lief und das Heu niedertrampelte. Man war der Natur schon näher. weiterlesen

Die Kinder heute gehen nicht weit für eine Schokolade.

Berta Candinas
Berta Candinas

Finden Sie, dass vieles heute besser ist?

Naja, besser… gewisse Sachen sind schon gut. Heute darf man das Leben auch geniessen. Zu unseren Zeiten hatten wir nichts. Die Kinder heute gehen nicht weit für eine Schokolade. weiterlesen

Jagen wegen der Armut

Augustin Candinas
Augustin Candinas

Eine richtig grosse Familie war diejenige von Pfarrer Cathomas, viele Mädchen und nur zwei Buben. Diese Familie hatte es sehr bitter. Der Vater war ein geschickter Jäger. Er hatte überall Fallen aufgestellt. Da oben in den Wäldern, er wusste genau wo. Jagen wegen der Armut weiterlesen

400 Seelen, 400 Ziegen & Lachs

Augustin Candinas
Augustin Candinas

Am ersten Tag als der Ziegenhirt ging, sagten die von Surrein: 400 Seelen, 400 Ziegen. Jede Seele, also jeder, der in dieser Kirchgemeinde war, hatte eine Ziege. Wir haben ein einmaliges Dorf. In unserem Dorf sind die Häuser rund um den Weideplatz gebaut. Dort konnten wir uns auch austoben nach dem Heuen. Am Abend spielten wir oft Fussball und wenn wir noch so müde waren. 400 Seelen, 400 Ziegen & Lachs weiterlesen